Archiv für November 2009

sell the vatican!

da hat sarah silverman die lösung gefunden, und ich hab es erst voll spät mitbekommen. aber denoch muß dieser ansatz revolutionärer theorie verbreitet werden. selbst wenn dadurch raus kommt, dass ich im www etwas hinterher hinke. viel spaß:



by mediumthx!

mal wieder die cops gerufen?

…ja. dumme idee, aber der bitte einer frau kannste auch nicht widerstehen.

also, gehe ich da so nach nem netten abend durch die straße. sehe, wie sich ne situation hochschaukelt. noch bevor ich meinen lahmachun in die ecke werfen kann, hat der typ der frau im weißen mantel auch schon eine geknallt. den schritt auf die beiden zu, beantwortete sie mit der bitte doch die cops zu rufen. ausgesprochen – schon getan. der typ geht schnellen schrittes weg, sie kommt auf mich zu und fragt, ob ich den scheiß jetzt nicht seinen lassen könnte. damn – beziehungs-clasch. die cops am anderen ende der leitung sagen nur noch: „das klären die kollegen vor ort!“ supa, die frau rennt trännenübersrömt weg und ich stehe da alleine.

ausgerechnet noch vor nem lokal, wo bei näherem hinsehen ne menge bekannter gesichter rumschwirren.

also, die cops tauchen auf, ich meine aussage am machen, der schlägertyp taucht auf. rechtfertigt sich vor den cops damit, dass sie ihn vorher schon mehrfach geschlagen hätte. geile ausrede alter!

das beste an der ganzen situation:

1. nen bekannter, der vor dem laden rumsitzt, kommt auf mich zu: „ehy, was geht den?“ – “ hab gerad die cops gerufen!“ – „dann geh ich mal schnell wieder!“

2. meine ex-freundin kommt aus dem laden raus – samt neuer liebschaft – und meint:“alles ok?“ – „ja, ich hab gerade keinen stress!“ und weg waren sie! aber geiler beißreflex! respect! macht die situation aber halt auch etwas skurril. (an dieser stelle aber auch ein danke!)

3. hab mich gestern erst gestritten. ging um das thema cops-rufen. ich war verfechter von im-falle-eines-falles-schon. tja, die rechnung hab ich dann wohl kassiert. nerv mit zeugenaussage und evtl. folgendem prozess stehen noch aus.

damn!

und wieder mal:

welcome back on earth!


you`ve done a great job! thank you!

infokrieg.tv – verschwörungstheorie im „wohnzimmer“

schon etwas witzig: da kam doch so ne fussel an, und hat flyer mit der internetadresse von infokrieg in meinem wohnzimmer-der-ersten-wahl ausgelegt. die flyer verschwanden dann recht schnell im mülleimer. weil niemand den ausleger gesehen hatte, musste sich erst mal auch kein umgang überlegt werden. plötzlich tauchte dann ein verstörter kiffer auf und sprach die thekenkräfte auf das verschwinden der flyer an. ich dachte in dem momnet ja an rauswurf, und bereitete mich auf action vor. es kam aber nur zu einer ansage, dass das verteilen von verschwörungstheoretischen/antisemitischen/antiamerikanischen-flyern nicht geduldet wird. „aber das ist doch gar nicht politisch!“ entgegnete der fussel sehr verstört, und wollte eine diskussion um die informationspolitik der mainstream medien anfangen. ganz der linie: keine disko mit verschwörungstheoretikern! folgend, wurde er dann aber mit einem kurzen angrunzen abgefertigt.
später am abend, konnte ich es mir aber nicht verkneifen doch noch mal die bewobene website zu besuchen. ekelig!, was da steht. von 9/11- was an inside job über die mondlandung gab es nie bis zu zionist occupied government war alles vertreten, was den verschwörungstheoretiker erfreut. da hätte ich die uhr doch gern nochmal zurück gedreht!

„geiler abgang“ oder „reine streitkultur“

hätte ich eigentlich besser wissen müssen: angetrunken bringt es nix, über gelaufene geschichten zu reden. besonders scheisse ist es dann, wenn du mit nem sozialarbeiter [diz!] redest – der auch noch einer deiner besten freunde ist – und ihr beide rein gar nichts von vernünftiger gespächsführung in dem moment haltet. du kannst auch sagen, dass da zu viele geschichten schon gelaufen sind – du dich super gut kennst, aber auch irgendwie keine rücksicht aufeinander nimmst – und wir beide gern mal den gockel spielen.

aber so ist es dann halt auch irgendwie. hab es mir schon lange abgewöhnt, nach solch betrunken geführten gesprächen, mir auch noch nen kopf zu machen. es bietet sich trotzdem mal an, darüber zu schreiben. solch eine situation muß nämlich auch mal festgehalten werden.

es wird sich also gestritten. die umgangsformen lassen von beiden seiten zu wünschen übrig. und bevor es wieder nen annähern gibt, verlässt eine der beiden parteien überstürzt und sichtlich angenervt das spielfeld. eine lösung, die auch ich schon häufiger praktiziert habe. aber dieser abgang ist halt als dramaturgisches mittel schon sehr gut und nicht zu unterschätzen. deutliches signal: mit dir reden ist (zumindest in deinem zustand) für die katz! lustig daran ist aber folgendes: beide (so hoffe ich zumindest) haben schon lange klar, dass da nen funken wahrheit in den vorfürfen des anderen liegt. es geht dann wohl nicht darum recht zu haben, sondern sich nochmal eins aus zu wischen. für außenstehende bestimmt eine gute show.

bleibt am ende nur: schöne mucke hören – nen blogpost zu verfassen – sich auf das nächste zusammentreffen zu freuen.

bei dem thema schöne mucke:


letztlich sollte aber auch die frage stehen: warum lassen wir uns immer wieder auf solche diskussionen/ streits ein? dummerweise kenne ich ja die unanstrengendere variante reden wa mal nüchtern drüber. so komme ich dann zum abschluß mit dem fatzit, dass wir uns den streit suchen und bock drauf haben.

gibt schlimmeres, wie zb. dies!

den autonomen schlaflose nächte bereitet…

…haben wir/ich wohl mit der erteilung einer absage. es ging um das halten eines redebeitrags von der hts-kampagne im rahmen der conny-demo. jetzt macht die anklage mobil und laut eines internen – mir zugespielten – protokolls soll es eine:“- Nachdiskussion? => schriftliche Anfrage an Personen, die Ablehnung geäußert haben“ geben. da mir schon vorher in einem einzelgespräch ein inflationärer umgang mit dem vetorecht vorgeworfen wurde, bin ich schon jetzt sehr gespannt auf die schriftliche anfrage. leider kann ich dem prozessauftakt nicht beiwohnen, da ich an dem tag schon eine vorladung zum gänseessen mit der familie habe.

in meiner wg gab es schnell das angebot einer anwaltschaft. leider glaube ich, dass die verteidigungsstrategie meines mitbewohners nicht viel taugt. aber witzig ist sie schon. er meinte:“ wir sagen denen, dass wir den redebeitrag nicht halten konnten, weil wir sonst hätten sagen müssen, dass es conny gar nicht gab. wenn sie dann immer noch einen prozess führen wollen, nageln wir sie auf verfahrensfehler fest!“ zum glück ist der junge mann nicht mit meiner rechtlichen vertretung beauftragt. dem unterhaltungswert des wgstammtisches hat es allerdings sehr gut getan.

wie sehr ich mich doch in einer wg wohlfühle, in der zynismus und sarkasmus groß geschrieben werden – selbst, wenn ich häufiger opfer des ganzen bin. in meiner letzten wg, hätte ich wahrscheinlich unter verächtlichen blicken und gesteigerten sozialen sanktionen leiden müssen. zum glück ist dieses zeitalter der tyrannei ( wobei je nach befragten, wahlweise wohl ich, oder meine mitbewohner die tyrannen waren) vorbei.

„Fuchstaufe“ oder „du bist jetzt glücklich, dass du die flasche nicht geworfen hast, oder?“

…nach einem netten filmabend, bin ich noch zum Konzert ins örtliche Juz gegangen. nach kurzem „lage checken“, habe ich mich in die kicker-warte-“du wirst verarscht„-schlange gestellt. beim warten beobachtete ich dann den rauswurf von zwei burschen. also, mal hinterher – schauen was so geht. draußen flog dann sofort nen mülleimer übern zaun und schon ging das geschubse los. da flog noch mal ne flasche, und die beiden jungs der nahen verbindung fanden sich an der grundstücksgrenze wieder. es werden beschimpfungen von dem kaliber: „eh du emanze, kommst wohl aus dem frauenknast.“ und „verpiss dich du arsch!“ausgetauscht. zwei nette aggro-punx unterstützen plötzlich das geschehen. es wird noch lauter und die beiden volltrunkenden burschenschafter müssen das gelände verlassen. dann griff ein typ nach der näxten flasche. der wurde wiederum von einer frau angesprochen, mit den worten:“die wirst du doch wohl nicht werfen wollen?“ – “ ja, na klar!“ war die antwort. zum werfen kam er aber gar nicht mehr. also stellt der typ die bierflasche wieder hin und muß sich anhören:“jetzt fühlst du dich aber auch besser, wo du dich dagegen entschieden hast die flasche zu werfen. [kurze pause] ist halt so hippie-gedönz, aber ich bin pazifistin.“ laut anfangen zu lachen wollte wohl in dem moment nicht nur ich, sonder auch der potenzielle werfer. aber er sagte nur noch:“hätte auch etwas gewalttätiger ablaufen können. solche arschlöcher haben hier nix zu suchen, und können auch mal nen denkzettel kassieren für ihr verhalten!“ die situation beschreibt so auch ziemlich genau das publikum des konzerts. von allem etwas. aber das anschließende kickern und rumhängen hat dann doch sehr viel spaß gemacht.

mal nen ausschnitt aus dem sport…

…kleines vid aus dem letzten training. ei, tat mein nacken mir danach weh…


…hat aber viel spaß gemacht.

mir ist bekannt, dass ich…

…ein witziger typ bin. gleiches gilt auch für meine mitbewohnerinnen und meine freundinnen. jetzt hat das aber gestern nacht überhand genommen mit dem witzig sein. da bin ich auf nem feierabendbierchen in dem 2-liebsten-wohnzimmer-meiner-wahl. gerate irgendwie hinter die theke und soll so kurze mit vodka, sirup und tabasco anmischen. die runde sehr lustig und gehobener stimmung. da steht so ne frau plötzlich neben mir und hat nix besseres zu tuen, als den näxtbesten spruch zum anlass zu nehmen, mir ihr getränk in den nacken/das gesicht zu spucken.
als ich heute meinen mitbewohner fragte, was das wohl sollte, erklärte mir dieser, dass die frau kickboxerin sei und lust hatte sich zu prügeln. schnell war das als unwahrheit abgetan, ein mulmiges gefühl bleibt trotzdem. aber ihr ziel hätte sie auch durch ansprache erreichen können. mein reflex auf anspucken war nämlich eher weggehen als sich prügeln zu wollen. manche leute würden zwar behaupten, dass das durchaus chance auf erfolg gehabt hätte, aber meine eigenwahrnehmung sieht anders aus….